Vergüten

Unter dem Begriff Vergüten verbirgt sich ein normaler Härtevorgang mit anschließendem gezieltem Anlassen bei höheren Temperaturen.

 

Die hohe Härte der Werkstücke nach dem Härten ist oft mit unerwünschter Sprödigkeit verbunden. Durch den Vergütungsprozess reduziert sich zwar die Härte, die Sprödigkeit aber weicht der gewünschten Zähigkeit. Häufig sind mehrere Anlassprozesse hintereinander notwendig.

Auf den Bildern ist der gleiche Werkstoff bei unterschiedlichem Behandlungszustand zu sehen. Das linke Bild zeigt ein nicht angelassenes, martensitisches Gefüge, das rechte Bild zeigt die gleiche Probe in angelassenem Zustand. Im linken Bild ist deutlich die gröbere Kornstruktur zu erkennen.Die grobe Struktur führt zu einer extrem hohen Härte, macht das Material aber unbrauchbar für technische Anwendungen. Über gezielte Anlassprozesse wird das gewünschte Gefüge eingestellt.

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