Aufkohlen / Einsatzhärten

Unter Aufkohlen versteht man die Zufuhr von Kohlenstoff. Dieser Prozess wird auch als "Einsetzen" bzw. Einsatzhärten bezeichnet. Aus einer mit Kohlenstoff angereicherten Ofenatmosphäre diffundiert der Kohlenstoff in die Oberflächenbereiche eines Bauteils und macht es damit in diesem Oberflächenbereich härtbar. Der große Vorteil besteht darin, dass beim Abhärten nur die Oberfläche gehärtet wird, nicht aber der Kern des Bauteils. Die oft gewünschte Zähigkeit im Kern bleibt erhalten. Einen weiteren Vorteil bietet ein Prozess, der unter dem Begriff "Blindhärten" bekannt ist.

Bereiche, die nach dem Aufkohlen nicht gehärtet werden sollen, werden spanabhebend bearbeitet und die mit Kohlenstoff angereicherte Schicht wird teilweise abgetragen. Beim anschließenden Härteprozess werden diese Bereiche nicht hart.
Zum Einsatzhärten, Aufkohlen und Blindhärten stehen bei H+W vier Mehrzweckkammeröfen zur Verfügung.

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